BZ vom 16.3.2018

An den GHSE wurde ein innovatives Projekt für die Musiklehrerausbildung erprobt
 
Musiklehrer Thomas Franke unterstützt Schüler bei der elektronisch gestützten Komposition einer Tonspur.
FOTO: GHSE
EMMENDINGEN (BZ). Notebooks und Hardware-Controller stehen heute völlig selbstverständlich neben traditionellen Instrumenten wie Gitarre, Bass und Drumset auf den kleinen und großen Bühnen dieser Welt und stellen das konventionelle Instrumentenverständnis gehörig auf den Kopf. Genau das hat sich bei einem Musikprojekt an den Gewerblichen und Hauswirtschaftlich-Sozialpflegerischen Schulen Emmendingen (GHSE) mit der Pädagogischen Hochschule (PH) und der Musikhochschule Freiburg gezeigt.
Der Einsatz moderner Studiotechnik und Musiktechnologie prägt Produktion, Darbietung und Rezeption von (Pop-)Musik in einem solch hohen Maße, dass sich für den modernen Musikunterricht die Frage stellt, welches Potential der Einsatz solcher Technologie im Musikunterricht bietet und wie dies didaktisch fruchtbar gemacht werden kann, beschriebt die GHSE in einer Mitteilung den Ansatz des jüngsten Musikprojekts. Deshalb hätten PH und Musikhochschule ein Projekt für Kooperative Musiklehrerbildung (KoMuF) ins Leben gerufen. Dabei gehe es darum, das Lehramtsstudium im Fach Musik neu auszurichten und innovative Perspektiven für den Fachunterricht aufzuzeigen.
In diesem Rahmen wurden an den GHSE kreative musikbezogene Aufgaben und Unterrichtsmodelle erprobt. Das Projekt wurde unter Anleitung des Lehrers Thomas Franke mit zwei achten Klassen des sozialwissenschaftlichen Gymnasiums realisiert. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, unter Anleitung von Studierenden der PH und der Musikhochschule in Freiburg musikalische Eigenproduktionen zu erstellen. Dafür entwarfen die Schüler verschiedene Tonspuren und legten diese mit Hilfe einer speziellen Software und der dazugehörigen Arbeitsstation, einem sogenannten Push-Controller, übereinander und kreierten so eine eigene Tonspur („Track“). Sowohl die Software, als auch der Push-Controller wurden dafür den GHSE von der Herstellerfirma Ableton gespendet. Im Rahmen des Projektes wurden in den Klassen zwei unterschiedliche Konzepte erprobt. In der einen Klasse wurde ein Song komponiert, in der anderen Klasse wurde hingegen ein Hörspiel realisiert.
Mit diesen beiden Konzepten und deren Umsetzung wurde sowohl der projektorientierte, als auch der schülerorientierte Unterricht in den Blick genommen. Im Zentrum stand die individuelle, kreative Auseinandersetzung der Schüler mit Musik. Als besonders positiv wurde von den Teilnehmern hervorgehoben, dass sie am Ende des Projektes einen eigenen Track produziert hatten, den sie auch als Datei mit nach Hause nehmen konnten.
Das Projekt wurde im Rahmen des vom Kultusministerium geförderten Forschungsprojekt „Musizieren, Improvisieren und Musik erfinden im Musikunterricht“ realisiert.

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