BZ vom 2.12.2017

Kooperation Breisgauer Modellflieger mit GHSE-Schülern.


EMMENDINGEN (BZ). Die Bildungspartnerschaft zwischen den Breisgauer Modellfliegern und den Gewerblichen und Hauswirtschaftlich-Sozialpflegerischen Schulen (GHSE) ist die erste ihrer Art, die am neuen Emmendinger Schülerforschungszentrum "aluMINTzium" angesiedelt ist.
"Von Anfang an war uns klar – entweder wir machen es richtig − oder gar nicht", stellte Manfred Hirth, Vorstand der Breisgauer Modellflieger (BMF) die Überlegungen der Vereinsmitglieder dar. Es ging dabei um die Anfrage des Deutschen Modellflieger Verbands (DMFV), eine Bildungspartnerschaft zu übernehmen, mit Schülern ein MINT-Projekt durchzuführen, und dieses mit der finanziellen Unterstützung durch die Jugendstiftung Baden-Württemberg. "Was lag näher, als gemeinsam einen Modellflieger zu bauen", so Hirth weiter. "Aber es soll keine ,Bastelstunde’ abgehalten werden, sondern es soll als großes Ziel ein mit 5,6 Metern Spannweite großes Modellflugzeug mit höchsten technischen Anforderungen entstehen, das durch modernste Solartechnik angetrieben und autonom fliegt."
 
Nach anfänglicher Skepsis fand er in seinen Vereinskollegen Roland Dallmann, Michel Grandpair, Anton Strütt und allen voran Frank Dworeck bereitwillige Mitstreiter, die als Kernteam des Vereins das Projekt begleiten werden. Als schulischen Partner hatte er sofort die Gewerblichen und Hauswirtschaftlich-Sozialpflegerischen Schulen Emmendingen im Visier. Bruno Ritter, Lehrer für Physik- und Fertigungstechnik an den GHSE und für die Seminarkurse des Technischen Gymnasiums zuständig, war schnell dafür zu begeistern, dieses Schuljahr Arbeiten der 12. Klasse unter das Thema "Modellfliegen" zu stellen.

War anfänglich daran gedacht, nur ein Modell gänzlich selbst zu bauen, so entschieden sich die Breisgauer Fliegerspezialisten stattdessen, neben dem Bau eines Hochleistungsseglers in der 3-Meter-Klasse aus einem Bausatz zusätzlich einen bereits fertigen Rohling zu komplettieren und mit innovativer Technik auszustatten. Die Schüler sind in sieben Gruppen aufgeteilt, die sich schwerpunktmäßig mit jeweils einem Fachbereich des Modellbaus beschäftigen werden. Dabei steht die Teamarbeit im Vordergrund.

"Die Messlatte liegt hoch", spornte Frank Dworeck die Schüler an. Zwar kenne er einige wenige Projekte, die sich ein ähnliches Ziel gesetzt hatten. Die fanden aber meist im universitären und nicht im schulischen Bereich statt. Auch der Zeitplan ist ambitioniert: Auf der Modellbauausstellung im Rahmen der Freizeitmesse CFT in Freiburg im März 2018 soll das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt werden, spätestens Ostern soll der Solarsegler flugbereit sein.

Für Carsten Münchenbach, Mathematiklehrer und Leiter des Technischen Gymnasiums der GHSE, aber auch Vorstand des "aluMINTziums", sind die Seminarkursler "nicht nur Flugpioniere, sondern auch Pioniere des Emmendinger Schülerforschungszentrums".
Infos zum Schülerforschungszentrum "aluMINTzium": http://www.alumintzium.de  und zu den Modellfliegern: http://www.breisgauer-modellflieger.de

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