BZ vom 1.8.2017


Gisela-und-Erwin-Sick-Stiftung verleiht Förderpreise / 22 Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet / Hohe Investitionen in Bildung.

Benno Bohn (li.), Gisela Sick (Mitte) und Martin Krämer (3.v.re) mit den Preisträgern der Sick-Stiftung im Kundenzentrum des Unternehmens. Foto: Nikolaus Bayer
WALDKIRCH. Die Sick AG findet mit ihrem Ausbildungssystem seit Jahren international Anerkennung. Das Unternehmen, das in der Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation kundenspezifische Systemlösungen entwickelt, ist in hohem Maße auf technisches Wissen und Innovationskraft angewiesen. Die Kontaktaufnahme und Suche nach talentiertem Nachwuchs beginnt dabei schon in der Schule. Bei der Vergabe der Sick-Förderpreise wurden jetzt wieder 22 ambitionierte Schüler auf gute Karrierechancen aufmerksam gemacht.
Die Gisela-und-Erwin-Sick-Stiftung vergab zum fünften Mal ihre Förderpreise an Schülerinnen und Schüler mit besonderen Leistungen in Naturwissenschaften. Ausgezeichnet wurden sie für ihre "hervorstechenden Kenntnisse und Fähigkeiten in den Fächern Naturwissenschaft und Technik, Physik und Mathematik". Der Preis für die Schüler, die 2018 ihre Schulzeit abschließen, war mit 150 Euro dotiert. Die Rektoren von elf Schulen aus der Region hatten dafür jeweils zwei Schüler als Preisträger ausgewählt.

Bei der Verleihung im Kundenzentrum von Sick wurden den Preisträgern zunächst Geschichte, Ausrichtung und wirtschaftlicher Aufstieg des Unternehmens vorgestellt. In einem Video "Von der Baracke zum Weltmarktführer" erläuterte Gisela Sick selbst, wie aus der Kombination von Optik und Elektronik, der Schlüsselerfindung von Erwin Sick, über 70 Jahre eine hoch diversifizierte Palette an sensorgesteuerten Geräten entwickelt worden ist. Leitmotiv sei es gewesen, auch mit eigenen Patenten stets an der Spitze des technologischen Fortschritts zu stehen. Das Resultat ist, dass Sick mit intelligenter Sensorik heute die Basistechnologie für die Industrie 4.0, die umwälzende digitale Steuerung von Produktionsprozessen, liefert.
 
Ausbildungsleiter Benno Bohn listete eine Reihe von Aktivitäten auf, mit denen sich Sick um junge, an Technik interessierte Berufseinsteiger bemüht. Gesucht seien besonders Ingenieure für die immer komplexer werdenden, von Software bestimmten Steuersysteme. Hier herrsche derzeit Bewerbermangel. Vom Unternehmen gern gesehen werden Leute mit Kreativität und Experimentierfreude, denn vor einem Durchbruch stünden oftmals Fehler, aus denen man lernt. Auch Eigenverantwortung sei gewünscht und die Bereitschaft zu "räumlicher Flexibilität". Den anwesenden jungen Leuten bescheinigte er, bereits einiges davon mitzubringen. Außerdem seien sie von ihren Schulleitern immerhin aus Kursen von bis zu 100 Schülern ausgewählt worden. Die Förderpreise wurden den Schülerinnen und Schülern von Gisela Sick und von Martin Krämer, Vorstandsmitglied und Personalchef, überreicht. Sie kommen in diesem Jahr von Schulen aus Elzach, Waldkirch, Denzlingen, Emmendingen, Kenzingen, Freiburg und Donaueschingen. Ausgezeichnet wurden unter anderen Janis Fix und Niklas Geschwandtner vom Geschwister-Scholl-Gymnasium sowie Stefanie Kromer und Daniel Köpfer vom Schulzentrum Oberes Elztal.

Vorgestellt wurden den Preisträgern auch die bei Sick angebotenen Ausbildungswege sowie die mit betrieblicher Praxis gekoppelten Studiengänge an der Dualen Hochschule, die mit dem Bachelor in acht möglichen Ausrichtungen enden. Martin Krämer lobte das eigene Ausbildungssystem, das als "Weltklasse" gelte. Sick tätige Millionen-Investitionen für die Zukunft der jungen Generation in der Region, was nur möglich sei, weil die "Gesellschafter des Unternehmens" dies so wünschen. Für den High-Tech-Produzenten Sick lohne sich jede Ausgabe in die Qualifizierung, mit der auch Austauschprogramme oder Aufenthalte an den eigenen Entwicklungszentren in den USA, in Singapur und Ungarn möglich seien. Er forderte die Preisträger zur Bewerbung auf, ob vor oder nach einem Studium. Pro Jahr gehen bei Sick 20 000 Bewerbungen ein – auf 400 neue Stellen. Darunter seien aber zu wenig Ingenieure oder Techniker.

Die weiteren Preisträger sind: Sina Rombach und Dominik Guhl (Realschule Denzlingen), Svea Voelkner, Mathias Schopf (Erasmus Gymnasium Denzlingen), Marius Germund, Felix Bernhardt (Goethe-Gymnasium Emmendingen), Theresa Donner, Marius Müller (GHSE Emmendingen), Chiara-Marlen Hubner, Yann Dressler (Gymnasium Kenzingen), Fabian Sand, Robin Dufner (Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule Freiburg), Fabien Scherzinger, Marvin Merk (Fürstenberg Gymnasium Donaueschingen).
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