BZ vom 4.7.2017


Beim Abiball in der Teninger Ludwig-Jahn-Halle erhielten die 109 Schüler ihre Zeugnisse, außerdem wurden Preise für besonders gute Leistungen vergeben.

Die Preisträger mit Frieda Mangold (links; SG-Leiterin), Thomas Kruse (Zweiter von links; GHSE-Schulleiter) und Carsten Münchenbach (Fünfter von links; TG-Leiter). Foto: GHSE
EMMENDINGEN (BZ). Unter dem Motto "Pirates of the Carabian: 13 Jahre Rum" stellten die Abiturienten des Sozialwissenschaftlichen (SG) und Technischen Gymnasiums (TG) der Gewerblichen und Hauswirtschaftlich-Sozialpflegerischen Schulen Emmendingen (GHSE) ihre Abschlussfeier in der Teninger Ludwig-Jahn-Halle. 109 Schüler erlangten die Allgemeine Hochschulreife, davon 23 mit einem Lob für die Note 2,0 oder besser, 14 mit einem Preis für einen Notenschnitt von 1,5 oder besser. Die Traumnote 1,0 gab's dieses Jahr drei Mal: für Philipp Bronner, Simon Lickert (beide TG Profil Mechatronik) und Timon Bühler (TG Profil Informationstechnik). Der Gesamtnotendurchschnitt lag bei 2,2.

Alle Redner gingen auf das Abimotto ein. Oliver Heidenreich, der für die TG-Schüler sprach, stellte die Frage, ob sie immer ausreichend Zeit, Elan und Ehrgeiz investiert hätten, so dass sie die Schulzeit – oder zumindest die letzten drei Jahre – auch mit Ruhm und nicht nur mit Rum durchlaufen hätten. SG-Schülerin Anne Wetzel arbeitete die Unterschiede zwischen TG- und SG-Klassen heraus. Dabei ging sie unter anderem auf die den SG-Klassen oft unterstellte Vorliebe für "Stuhlkreise" ein. Auch GHSE-Schulleiter Thomas Kruse nahm Bezug auf das Abimotto: "13 Jahre Rum. Nichts ist jetzt rum – außer der Schulzeit." In Kürze warteten neue Herausforderungen auf die Abiturienten. Kruse bedankte sich bei allen Lehrkräften, besonders bei den beiden Leitungen für die gymnasiale Oberstufe, Frieda Mangold für das SG und Carsten Münchenbach für das TG, aus, die für die Organisation und den reibungslosen Ablauf der Prüfung verantwortlich waren.
 
Nach einem Überblick über weltbewegende Ereignisse seit dem Geburtsjahr der Schüler forderte Kruse sie auf, die Zukunft aktiv und kritisch mitzugestalten. "Engagieren Sie sich. Das meiste, was Sie im Leben relativ billig bekommen und wofür Sie sich nicht anstrengen müssen, ist auf Dauer schal und banal. Leistung macht Spaß", sagte er. Mit dem Wunsch, sie mögen sich eine optimistische Grundhaltung und Freude bewahren, entließ Kruse die Schüler. Siegfried Schwehr, Mathelehrer von zwei der fünf Klassen, legte den Abiturienten in seiner Rede unter anderem ein Survival-Kit, eine Seemannskiste, ans Herz. Darin unter anderem: Rum, "Glückstropfen", ein Logbuch zum Aufschreiben von Abenteuern und ein guter innerer Kompass, der helfe, die richtige Richtung zu finden.

Das weitere Programm war kurzweilig. Nach dem Dank an die Lehrer sorgten ein Quiz zwischen Lehrern und Schülern – die Lehrer kamen dabei schlechter weg –, ein Musikvideo, ein Männerballett und ein Loblied auf das Profil der Mechatronik in Karaokeform für Unterhaltung, ebenso wie die Abiband mit den TG-Schülern Mike Kaltenbach, Maximilian Machauer und Arne Oberhauser (Bass und Gitarre) sowie Daniel Rütten (Schlagzeug) und Annika Herbstritt (Gesang). Durch das Programm führten Alisa Zehner (SG) und Benjamin Lämmle (TG).

Die Preisträger: Philipp Bronner (1,0; beste Seminararbeit; Physikpreis; vorgeschlagen für die Studienstiftung des Deutschen Volkes), Timon Lukas Bühler (1,0; vorgeschlagen für die Studienstiftung des Deutschen Volkes), Simon Lickert (1,0; beste Seminararbeit); Lisa Achstetter (1,1; Scheffelpreis); Robin Danzeisen (1,1; Biologiepreis); Christoph Klausmann (1,1; beste Seminararbeit; Chemiepreis); Tobias Bürger (1,3; Physikpreis; Ferry-Porsche-Preis); Felix Eccardt (1,3; Mathematikpreis), Joachim Frey (1,3; Physikpreis); Katharina Kersting (1,4; Preis der Erzdiözese Freiburg); Viktor Müller (1,4); Lea Rudiger (1,4 und Ethikpreis); Anna Gugel (1,5); Daniel Lickert (1,5); Zalia Maria Omar (Biologiepreis).

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