BZ vom 10.3.2017

Junge Syrer berichteten.
EMMENDINGEN (BZ). Syrien ist mehr als ein vom Krieg zerstörtes Land in der Wüste. Louay Hindi, Khaled Alsaleh und eine fünfköpfige Tanzgruppe besuchten die Gewerblichen und Hauswirtschaftlich-Sozialpflegerischen Schulen Emmendingen (GHSE), um über ihre Heimat zu sprechen. Sie alle sind zwischen 2014 und 2016 nach Deutschland geflohen und leben nun im Kreis Emmendingen. Louay und Khaled hatten die Idee zu dieser Vortragsreihe, die mittlerweile erfolgreich im Raum Freiburg und darüber hinaus auf Tour ist und sehr gut angenommen wird.

So berichteten sie im Foyer der GHSE von einem Land, in dem nicht nur das bis heute älteste Schriftstück, sondern auch das älteste Notenblatt der Welt gefunden wurde. Ein Land, das vor dem Krieg geprägt war durch seine ethnische und kulturelle Vielfalt, mit wunderschönen Landschaften, antiken Bauwerken, mit einem hervorragenden Bildungssystem und einem hohen Lebensstandard. Sie berichteten davon, was es für sie persönlich bedeutet habe, all das zu verlieren. Wie die Hoffnung auf Frieden lange anhielt und die Erkenntnis, dass es für sie in Syrien keine Zukunft gebe, umso schmerzhafter gewesen sei. Und sie erzählten schließlich davon, welche Hoffnung sie nach Deutschland gerettet und welche neuen Möglichkeiten sich hier für sie eröffnet hätten. Dieses Auf und Ab der Gefühle vermittelten die beiden jungen Männer unterstützt von der Tanzgruppe.
 
"Für uns war es sehr eindrücklich, die Erzählungen einmal aus erster Hand zu hören und nicht aus dem Fernsehen oder dem Internet", sagte ein Zuhörer. Und jene, die selbst aus ihren Heimatländern flüchten mussten, fanden sich in vielen Teilen des Vortrags wieder.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Jonas Muth, der im Auftrag des Landkreises und in Trägerschaft der Caritas als Schulsozialarbeiter die VABO-Klassen an den GHSE betreut. Unterstützt wurde er von Sylvia Fall, der Flüchtlingsbeauftragten der Stadt Emmendingen.

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